Hotel

Das berühmte „Watergate Hotel“ ist wieder geöffnet

Man sitzt auf der Dachterrasse, dem „Top of the Gate“, vor sich einen Prosecco (10 Dollar) oder einen Chardonnay (16 Dollar) oder ein Fat-Tire-Bier (9 Dollar), und schaut herum. Auf den hier träge fließenden, aber mächtigen Potomac, auf Key Bridge und Theodore Roosevelt Bridge, auf den alles überragenden Obelisken zum Gedenken an George Washington, den ersten Präsidenten und den Namensgeber dieser Stadt.
Aber es ist ja nicht nur der Blick. Es ist auch die Geschichte einer Staatsaffäre, die dieses Hotel so besonders macht. Denn das „Top of the Gate“ befindet sich auf dem „Watergate Hotel“ im gleichnamigen und legendären Komplex nahe der Waterfront von Washington D.C., gelegen zwischen den Bühnen des Kennedy Center und der Ausgehmeile von Georgetown.
Das mächtige Gebäude aus den frühen 60er-Jahren, mit kühnen Bögen und im halbkreisigen Rund entworfen vom Italiener Luigi Moretti, ist bis heute eine Augenweide. Und das Hotel mit dem bekanntesten Namen in der Hauptstadt des USA.

„Watergate Hotel“ nach Jahren wieder geöffnet

Eine ausgesprochen feine Adresse war das Haus bereits nach seiner Eröffnung 1967. Natürlich stiegen dort Washingtons Mächtige und ihre Gäste ab. Aber auch Stars wie Plácido Domingo oder Liz Taylor. „The Watergate“ war ein Begriff weit über die Stadtgrenzen hinaus, als es 1972 zu dem seither mit dem Namen verbundenen Skandal kam.
In dem auf der Rückseite des Hotels (damals wie heute) angesiedelten Bürokomplex hatten die Demokraten (nur damals) ihre Parteizentrale. Und als dort eines Nachts fünf Männer einbrachen und Telefone verwanzten, führte die von den „Washington Post“-Reportern Bob Woodward und Carl Bernstein aufgenommene Spur letztlich in die direkte Umgebung von Präsident Richard Nixon. Der Republikaner musste im August 1974 zurücktreten.

Das Hotel erlebte danach etliche Krisen, Pleiten und Besitzerwechsel. 2007 wurde es geschlossen. Vorübergehend war die Deutsche Postbank als Hypotheken-Geber der Eigentümer, weil sich bei einer Auktion 2009 trotz eines niedrig angesetzten Mindestgebots kein Käufer fand.

Kurz darauf wurde es vom Hotel-Entwickler Euro Capital Properties für 45 Millionen Dollar gekauft, mit weiteren 150 Millionen Dollar renoviert und in diesem Juni pompös wiedereröffnet. Der Israeli Ron Arad, Schüler des einstigen Chef-Architekten Luigi Moretti, hat Foyer und Inneneinrichtung im 60er-Jahre-Stil überarbeitet und dabei den historischen Odem konserviert.

Wählen Sie das Datum des legendären Einbruchs

Mit seinem Restaurant, einer Whiskey-Bar (75 Sorten zur Auswahl), der erwähnten Dachterrasse und 365 Zimmern (ab 300 Dollar) will „The Watergate Hotel“ wieder in die Spitzenklasse der Hauptstadt aufsteigen. Eigentlich war das lediglich an den Bürokomplex angrenzende „Watergate Hotel“ von der Affäre nicht direkt betroffen.

Aber wann gibt es schon mal einen Skandal, der zu ganz neuen Namenskreationen führt? WikiLeaks produzierte später „Cablegate“, das Büro des Gouverneurs von New Jersey einen „Bridge-Gate“ und es gab während eines Super Bowls ein „Nipple-Gate“, mit Janet Jackson und Justin Timberlake als Hauptdarstellern.

Diese popkulturelle Verewigung eines Einbruchs nutzt die PR-Abteilung des Hotels natürlich fröhlich aus. Da bekommt man eine Schlüsselkarte mit der Aufschrift „No need to break in“ (Sie müssen die Tür nicht aufbrechen). Und auf den Bleistiften, die im Zimmer auf dem Notizblöckchen zur Selbstbedienung liegen, heißt es mit dem Mut zur Dramatisierung: „I stole this from the Watergate Hotel.“

Ach ja, und wer die Telefonnummer der Prachtabsteige vergessen haben sollte, muss nach der gebührenfreien 844-Vorwahl nur das Datum des wichtigsten Einbruchs in der amerikanischen Geschichte wählen: 6-17-1972.

Ursprünglich veröffentlicht:

www.welt.de

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Eleganz, Tradition und Liebe zum Detail

Hotels mit Charme sind exklusive Unterkünfte, Orte ,wo Sie Luxus vorfinden sowie ein einzigartiges Design der Räume in Einklang mit dem ursprünglichen Äußeren des Gebäudes, wo jeder Gast herzlich aufgenommen wird.

 

Wenn Sie einen Italienurlaub planen, werden Sie vorzügliche Hotels mit Charme entdecken, zum Beispiel Relais Villa Roncuzzi in San Pancrazio, Russi, in der Provinz von Ravenna. Ein Aufenthalt in diesem schönen Hotel bietet Gelegenheit, das reizvolle Land der Romagna und seine einzigartige Gastlichkeit zu entdecken.

 

Relais Villa Roncuzzi ist ganzjährig geöffnet. Das Hotel verfügt über 22 geräumige Zimmer und Suiten, die mit Möbeln aus dem frühen  9. Jh. dekoriert sind. Das Gebäude, ein Landhaus aus dem frühen  8. Jh., gehörte den Karmeliterschwestern von Ravenna.

 

Die Baldachinbetten wecken Erinnerungen an vergangene Zeiten, während die Komfort-matratzen und antiallergenen Möbel hochmodern und innovativ sind. Sie werden sich in die Gewölbe und Steinmauern, erhalten und restauriert, die eichenen Fußböden, die alten Teppiche und die Kandelaber mit Muranoglas verlieben. In der Suite Gufo delle Nevi können Sie sich in einem Whirlpool verwöhnen und kommen in den Genuß moderner Zeiten.

 

Der schöne von Weinbergen und Obstbäumen umgebene Garten bietet Ruhe und Entspannung für einen rundum gelungenen Urlaub. Dort genießen Sie das typisch italienische Essen. Im Sommer steht ein großer Pool zur Verfügung.

 

Das Hotel mit Charme Villa Roncuzzi widmet sich Kunst und Kultur. Es ist ein besonderes Anliegen des Besitzers, den Reichtum der Romagna zu betonen, was Ackerbau, Wein, Geschichte und Architektur betrifft.

 

Bei einem Aufenthalt im Hotel mit Charme Villa Roncuzzi können Gäste das schöne Ravenna mit seinen byzantinischen Mosaiken, Faenza und seine Keramiken sowie die Thermen von Castrocaro besuchen.

 

Ein weiteres schönes Hotel mit Charme in der Emilia Romagna ist Villa Belfiore. Das Haus befindet sich in Ostellato in der Provinz von Ferrara, nur wenige Schritte vom Nationalpark am Podelta entfernt.

 

Das Hotel ist ganzjährig geöffnet und verfügt über 18 Zimmer mit alten Stilmöbeln, Fliesen- oder Holzfußböden und freiliegenden Deckenbalken.

 

Besucher können in der Schönheitsfarm ausspannen oder ein Bad in Heu, Milch oder Lehm nehmen und die Sauna, das Kneippbad und das Solarium aufsuchen. Kosmetikbehandlungen aller Art erden angeboten.

 

Das Hotel mit Charme Villa Belfiore mit großem Obst- und Gemüsegarten ist für sein natürliches Essen auf Biobasis bekannt. Das Frühstück wird mit lokalen Zutaten wie hausge-backenen Kuchen und schmackhafter Konfitüre aus traditioneller Herstellung zubereitet. Das Obst stammt aus dem eigenen Garten oder wird vor Ort gekauft. Unter den vielen Düften und Geschmacksrichtungen findet sich auch der Stolz der Besitzer: Kürbismarmelade.

 

Was die Besitzer betrifft, so war es ihre Suche nach Schönheit und Harmonie, die sie Villa Belfiore entstehen ließ. Stück für Stück setzten sie ihre Liebe zu dem Ort in Arbeit um, einem Ort, wo Gastlichkeit und Aufnahme ungekünstelt sind.

 

Bei einem Aufenthalt im Hotel mit Charme Villa Belfiore besteht die Möglichkeit, das schöne Ferrara, den Comacchiopark mit seinen Bootsfahrten und die aus dem 9. Jh. stammende Pomposa-Abtei in Codigoro zu besuchen.

 

 

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Österreich: Gute Nachbarn

In Wien hat die Caritas ein ehemaliges Pensionistenheim in ein stylisches Hotel umgebaut. Empfangen werden die Gäste von Flüchtlingen.

Von Cathrin Kahlweit

Wien ist, auch wenn die Wiener das immer behaupten, keine grüne Stadt. Sicher, es gibt ein paar Parks und kleine Grünflächen, aber kaum breite, baumbestandene Alleen oder idyllische Wasserläufe. Wien ist, jenseits des goldenen Innenstadt-Rings, an vielen Stellen ziemlich grau. Das „Magdas“ aber liegt in Gehweite von der City am Rand des Praters. Von den Hotelterrassen und Balkonen aus schaut man in Baumwipfel, das Riesenrad dreht sich jenseits der Prater-Hauptallee leise im Kreis, und eine gigantische Schiffsschaukel schwingt beseelte Passagiere durch die Lüfte. Man kann sogar den Kahlenberg in der Ferne sehen und die Heurigenlokale am Hang erahnen. Das Hotel Magdas hat also einen immensen Vorteil, wenn man eine grüne Oase mitten in der Großstadt sucht: die Lage.

Leicht wird es das Hotel trotzdem nicht haben. Denn Wien hält knapp 60 000 Hotelbetten für seine Gäste vor. Und auch wenn es an manchen Tagen so aussieht, als sei mit großer Wahrscheinlichkeit jedes Bett an jedem Tag im Jahr belegt: Das täuscht. Die durchschnittliche Auslastung liegt bei 60 Prozent.

Warum das wichtig ist? Weil dem Magdas erst einmal nur fünf Jahre zugestanden wurden, um zu beweisen, dass es allein überleben kann. Und weil ein Hotel, das von der katholischen Kirche betrieben wird, das mit viel kreativem Erfindungsgeist eingerichtet werden musste, das von den Nachbarn – zumindest anfangs – sehr skeptisch betrachtet wurde, mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Zumal ein Teil seiner Angestellten Ungelernte oder ehemalige Langzeitarbeitslose sind. Und nicht alle super Deutsch sprechen.

Aber man kann die Sache auch ganz, ganz anders betrachten, und dann stellt sich das Hotel an der Laufbergergasse im zweiten Bezirk als eine kleine Sensation dar.

Es ist stylish, hip, heiter, gemütlich, innovativ, preiswert. Unter den 26 Mitarbeitern sind, neben fünf echten Hotellerie-Profis und einem Jobcoach, 20 Menschen aus 14 Nationen, die sich in der großen, weiten Welt auskennen, denn daher kommen sie: Es sind Flüchtlinge, die in Österreich als Asylbewerber anerkannt wurden oder eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung haben und in der Mitte Europas ein Zuhause suchen. Manche haben es im Magdas gefunden. Sie sprechen Russisch, Persisch, Portugiesisch, Spanisch, Französisch, Englisch.

Oder Arabisch. Malid Khodada stammt aus dem Irak, vor drei Jahren ist er über die Türkei mit dem Bus nach Österreich geflohen. Der junge, schüchterne Mann ist Jeside, und auf die Frage, vor wem oder warum er davongelaufen sei, wiederholt er das Wort Angst: Angst vor den Islamisten, aber auch Angst vor den Kurden, vor der Zukunft, vor dem Krieg. „Ich musste die Schule verlassen, hatte keine Arbeit. Ich bin 25 und habe schon mein halbes Leben verloren, ich will nicht noch mehr verlieren“, sagt er. Jetzt hat er einen echten Job, er arbeitet an der Bar des Magdas, und wenn er unsicher inmitten von Hotelgästen Platz nehmen soll, um zwischen Couchtischen, Kuchenvitrinen und Bücherregalen, mit Blick auf die noch unbestuhlte Holzterrasse hinter den großen Glasfenstern von seinem schwierigen, oft einsamen Leben zu erzählen, dann merkt man, dass er noch nicht angekommen ist. Dass er auch jetzt Angst hat, er gehöre nicht wirklich hierher.

Genau das will man bei der Caritas ändern. Der Staat Österreich heißt, wie ganz Europa, Geflüchtete nur sehr bedingt willkommen. Offiziell sollen Asylverfahren nur etwa sechs Monate dauern, aber viele dauern Jahre. Nach drei Monaten dürfen Asylbewerber theoretisch arbeiten – aber nur als Saisonarbeiter, als Erntehelfer etwa, in der Gastronomie, als Prostituierte. Die Zuverdienstgrenze liegt bei 110 Euro, wer mehr verdient, läuft Gefahr, aus der sogenannten Grundversorgung und damit auch aus der Krankenversicherung herauszufallen. Kaum ein Geflüchteter und kaum ein Arbeitgeber geht das Risiko ein: zu viel Bürokratie, zu viel Gefahr.

Unter anderem deshalb hat die österreichische Caritas, eine Hilfsorganisation der katholischen Kirche, unter der Überschrift Social Business eine Firma gegründet: Die Caritas Services GmbH realisiert Projekte unter der Dachmarke Magdas, was übrigens von „ich mag das“ herrührt. Ziel sei es, sagt Klaus Schwertner, Geschäftsführer der Caritas, „soziale Probleme mit wirtschaftlichen Ansätzen zu lösen“. Also betreibt man mittlerweile eine Kantine, zwei Großküchen, einen Hausmeisterbetrieb, einen Supermarkt, eine Recycling-Firma – und eben das neue Hotel.

Das war früher ein Pensionistenheim, und vor dem Umbau war alles etwas ältlich. Aber nun hängt ein Schild über dem Eingang, das verheißt, hier würden “ Vorurteile abgebaut“, und Studenten von der benachbarten Akademie der bildenden Künste haben sich eine schöne Methode ausgedacht, wie die Fassade aufgehübscht werden soll: Jeder Gast kann für 15 Euro ein glänzendes Kupfer-Paneel kaufen, das dann an der Außenwand befestigt wird. So wächst dem Hotel nach und nach eine glänzende Schale zu.

Überhaupt die Studenten: Sie haben sich bei der Renovierung mächtig ins Zeug gelegt und mitgeholfen, die Zimmer auszustatten. Die alten Einbauschränke wurden auseinandergesägt und als Tische neu zusammengesetzt. Hotel-Chef Sebastiaan de Vos, ein Profi aus den Niederlanden, ist durch die Republik gefahren und hat Möbel gesammelt: Metallschränke von der Bahn, die jetzt als Kleiderschränke einige Zimmer zieren, und ehemalige Gepäckablagen aus Zügen, auf die man seine Koffer stapeln kann. Vintage-Möbel und bunt bemalte Wände sind kombiniert mit neuen Teppichen und neuen Matratzen, und jeder Raum hat seinen eigenen Witz und Charme. Das Jägerzimmer zum Beispiel: An die Wand hat jemand Fahrradsättel mit Lenkern so angeschraubt, als hingen da Hirschgeweihe. Und obwohl die FPÖ anfangs unkte, hier werde womöglich ein Drogenumschlagplatz entstehen, weil in einem Teil des Gebäudes nämlich auch noch eine Wohngemeinschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht ist, haben viele Nachbarn nach einer Schockphase – huch, hier sollen Ausländer leben? – Vertrauen gefasst, Bücher und Pflanzen gebracht.

Jetzt wirkt alles frisch poliert und heiter, und die Flüchtlinge, die ja nun Mitarbeiter sind, zeigen das Haus mit sichtlichem Stolz. Balvinder Singh etwa ist ein Sikh aus Nordindien, und er ist insofern eine Ausnahme, als er schon seit mehr als 20 Jahren in Österreich lebt. Er wollte auch einen Pass beantragen, aber das hat nicht geklappt, weil er nicht lange genug in die Sozialversicherung eingezahlt hat: keine Arbeitsgenehmigung, kein Job, Herzinfarkt, behindert. Er hat mal Gartenarbeit gemacht und mal Zeitungen ausgetragen, aber meist lebte er von der Sozialhilfe. Jetzt zerspringt er fast vor Dankbarkeit, dass es noch mal eine Chance für ihn gegeben hat nach all der Zeit. Klar, sagt Hoteldirektor de Vos, laufe nicht alles immer ideal: Menschen, die jahrelang von einem Verfahren ins nächste stolperten, von einer Anhörung zur nächsten, immer in Sorge vor einem negativen Bescheid oder einer Abschiebung, die immer nur warten mussten, warten, warten, die hätten manchmal Mühe, wieder in ein geregeltes Arbeitsleben einzutauchen.

Aber offenbar ist man im Magdas wild entschlossen, alle Mitarbeiter zu stabilisieren, zu trainieren und zu halten. Und vier Jugendlichen aus der WG der unbegleiteten Flüchtlinge eine Hotellehre zu ermöglichen.

Warum das so eindeutig und so sichtbar ist? Im Foyer begrüßen den Gast große und kleine, rechteckige und quadratische Fotos von all den schwarzen, gelben, weißen, hellbraunen und dunkelbraunen Menschen, die hier arbeiten. Und die Fotos würden ja nicht alle da hängen als Verbeugung, Lebensbeweis und Existenzberechtigung, wenn die Gefahr bestünde, dass das Projekt scheitert. Oder?

 

Originalbeitrag:

http://www.sueddeutsche.de/reise

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Horrmanns Hoteltest: Chinesische Löwen bewachen Pariser Luxushotel

Die Pariser Hotelpalette, gewiss die spektakulärste und auch teuerste in Europa, wurde gerade mit dem für mich weltweit besten Haus gekrönt, dem „Peninsula Paris“ in der Avenue Kléber, ein Steinwurf vom Arc de Triomphe entfernt. Der Prachtbau war vor 100 Jahren einmal das „Hotel Majestic“, dann das Hauptquartier der Unesco und vor der grandiosen Renovierung Konferenzzentrum des Außenministeriums.

Schließlich wurden mehrere Hundert Millionen Euro in das Hotel verbaut und in die grandiose Einrichtung mit viel Blattgold gesteckt. Sechs Jahre lang arbeiteten die besten Handwerker Frankreichs an der Gebäudefassade mit feinstem Marmor und an der Einrichtung des luxuriösesten Domizils der Branchengeschichte.

Ein riesiges Löwenpaar aus Stein „bewacht“ einen der beiden Eingänge und hält nach chinesischer Sitte die bösen Geister fern und das Glück im Haus.

Zimmer und Suiten

Die Zimmer (auch die unterste Kategorie) sind geräumig, klassisch und pfiffig gestaltet, alle mit großem begehbaren Kleiderschrank und den besten nur denkbaren Bädern, mit einer Dusche, gewaltig wie ein Tropengewitter, und mit separaten Toiletten. Viele luxuriöse Kleinigkeiten stechen hervor: der beheizte Toilettensitz, der Nagellacktrockner, der zentrale Lichtschalter am Bett, die kostenfreie Minibar.

Die meisten der 200 Zimmer und Suiten haben Balkone, exzellente Betten und wertvolle Kunstwerke als Dekoration. Bei einer derartigen Investition waren hohe Zimmerraten zu erwarten. So beginnt die Preisliste im „Peninsula“ bei 1090 Euro die Nacht.

Essen und Trinken

Drei Restaurants werden angeboten, dazu Bars und Lobby-Bewirtung, insgesamt eine interessante Genussbreite. In traumhaftem Ambiente wird im „LiLi“ kantonesische Küche serviert. Der einzige Wermutstropfen und Kritikpunkt war die Weinpflege. Die Flasche roter Bordeaux aus Pessac Léognan kam eiskalt, wie ich mir Champagner wünsche. Die Servicekraft erklärte mir dann völlig abstrus, ihre Gäste wollten das so. Der perfekt arbeitende Direktor Nicolas Béliard will das nun ändern.

Auf der Dachterrasse befindet sich das „L’Oiseau Blanc“ mit gepflegter Bistro-Küche. Zum Frühstück gibt es kein Büfett, sondern À-la-carte-Gerichte auf edlem Porzellan.

Der Service

Auf Wunsch wird der Gast am Flughafen abgeholt. In allen Bereichen, von der Rezeption bis zum Room Service, die kleine Wein-Episode einmal ausgeklammert, ist der Service und die Pflege des Gastes perfekt, liebenswert, engagiert.

Das Urteil

Wann erreicht ein Hotel schon mal 99 Punkte? Bei meiner TV-Serie „Fünf Sterne sind mit nicht genug“ war der Höchstwert 89. Das „Peninsula“ ist mit der phantastischen Hardware, dank des umsichtigen Chefs Béliard und selbst bei kritischer Betrachtung schon jetzt mein Traumhotel von 2500 getesteten Häusern. Großes Kompliment!

Ein paar Mal gaben sich Hotels selbst sechs Sterne. Im „Peninsula“ wären sie verdient. Seriös bewertet sind das mit einem Plus fünf ehrliche Sterne.

Quelle:

www.welt.de/reise

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Hunderte bringen Beute zurück ins „Waldorf Astoria“

Ob Silberlöffel, Kleiderbügel oder gar eine Tür: Im New Yorker „Waldorf Astoria“ kann man zurückgeben, was man einst geklaut hat – ohne Strafe. Das „Amnestieprogramm“ stößt auf ein gewaltiges Echo.

Ob Silberlöffel, Kleiderbügel oder gar eine Tür: Im New Yorker „Waldorf Astoria“ kann man zurückgeben, was man einst geklaut hat – ohne Strafe. Das „Amnestieprogramm“ stößt auf ein gewaltiges Echo. Von Hannes Stein (mehr …)

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Wünsche werden wahr im Quellenhotel & Spa**** – BILD

Im Quellenhotel & Spa**** verbringt man abseits von Hektik und Vorweihnachtlichem Stress die Tage in Ruhe und Besinnlichkeit.

Bad Waltersdorf (ots) – Termine, Einladungen und Besorgungen hetzen uns durch die Vorweihnachtlichszeit. Schon lange ist der Advent nicht mehr dass, was ihn eigentlich ausmacht: Leise werden, zurück treten und auf die Ankunft warten. Genau das bietet die „Quelle der Ruhe“, denn das Quellenhotel & Spa**** der Heiltherme Bad Waltersdorf ist der ideale Ort um einfach durchzuatmen und der Hektik zu entfliehen. (mehr …)

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München: Zum Oktoberfest steigen Hotelpreise um 850 Prozent

Zur Wiesn-Saison werden die Preisaufschläge immer verrückter. Sogar Pensionen erreichen das Preisniveau von Vier-Sterne-Hotels. Doch der Hotelverband Dehoga hält das für völlig normal.

Zur Wiesn-Saison werden die Preisaufschläge immer verrückter. Sogar Pensionen erreichen das Preisniveau von Vier-Sterne-Hotels. Doch der Hotelverband Dehoga hält das für völlig normal. Von Birger Nicolai (mehr …)

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Internationale Filmfestspiele in Cannes 2013: The Peninsula Hotels sind Sponsor des

Hongkong (ots) – In diesem Jahr treten The Peninsula Hotels erstmals als Sponsor des American Pavilion auf den 66. Internationalen Filmfestspielen in Cannes auf. Der Pavillon, gegründet von Branchenexpertin Julie Sisk, ist der wichtigste Treffpunkt für amerikanische Filmschaffende auf dem Festival, dem größten und renommiertesten Filmforum weltweit, das in diesem Jahr vom 15. bis 26. Mai stattfindet. Neben The Peninsula Hotels fungiert American Express als Sponsor des Pavillons. (mehr …)

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