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Eleganz, Tradition und Liebe zum Detail

Hotels mit Charme sind exklusive Unterkünfte, Orte ,wo Sie Luxus vorfinden sowie ein einzigartiges Design der Räume in Einklang mit dem ursprünglichen Äußeren des Gebäudes, wo jeder Gast herzlich aufgenommen wird.

 

Wenn Sie einen Italienurlaub planen, werden Sie vorzügliche Hotels mit Charme entdecken, zum Beispiel Relais Villa Roncuzzi in San Pancrazio, Russi, in der Provinz von Ravenna. Ein Aufenthalt in diesem schönen Hotel bietet Gelegenheit, das reizvolle Land der Romagna und seine einzigartige Gastlichkeit zu entdecken.

 

Relais Villa Roncuzzi ist ganzjährig geöffnet. Das Hotel verfügt über 22 geräumige Zimmer und Suiten, die mit Möbeln aus dem frühen  9. Jh. dekoriert sind. Das Gebäude, ein Landhaus aus dem frühen  8. Jh., gehörte den Karmeliterschwestern von Ravenna.

 

Die Baldachinbetten wecken Erinnerungen an vergangene Zeiten, während die Komfort-matratzen und antiallergenen Möbel hochmodern und innovativ sind. Sie werden sich in die Gewölbe und Steinmauern, erhalten und restauriert, die eichenen Fußböden, die alten Teppiche und die Kandelaber mit Muranoglas verlieben. In der Suite Gufo delle Nevi können Sie sich in einem Whirlpool verwöhnen und kommen in den Genuß moderner Zeiten.

 

Der schöne von Weinbergen und Obstbäumen umgebene Garten bietet Ruhe und Entspannung für einen rundum gelungenen Urlaub. Dort genießen Sie das typisch italienische Essen. Im Sommer steht ein großer Pool zur Verfügung.

 

Das Hotel mit Charme Villa Roncuzzi widmet sich Kunst und Kultur. Es ist ein besonderes Anliegen des Besitzers, den Reichtum der Romagna zu betonen, was Ackerbau, Wein, Geschichte und Architektur betrifft.

 

Bei einem Aufenthalt im Hotel mit Charme Villa Roncuzzi können Gäste das schöne Ravenna mit seinen byzantinischen Mosaiken, Faenza und seine Keramiken sowie die Thermen von Castrocaro besuchen.

 

Ein weiteres schönes Hotel mit Charme in der Emilia Romagna ist Villa Belfiore. Das Haus befindet sich in Ostellato in der Provinz von Ferrara, nur wenige Schritte vom Nationalpark am Podelta entfernt.

 

Das Hotel ist ganzjährig geöffnet und verfügt über 18 Zimmer mit alten Stilmöbeln, Fliesen- oder Holzfußböden und freiliegenden Deckenbalken.

 

Besucher können in der Schönheitsfarm ausspannen oder ein Bad in Heu, Milch oder Lehm nehmen und die Sauna, das Kneippbad und das Solarium aufsuchen. Kosmetikbehandlungen aller Art erden angeboten.

 

Das Hotel mit Charme Villa Belfiore mit großem Obst- und Gemüsegarten ist für sein natürliches Essen auf Biobasis bekannt. Das Frühstück wird mit lokalen Zutaten wie hausge-backenen Kuchen und schmackhafter Konfitüre aus traditioneller Herstellung zubereitet. Das Obst stammt aus dem eigenen Garten oder wird vor Ort gekauft. Unter den vielen Düften und Geschmacksrichtungen findet sich auch der Stolz der Besitzer: Kürbismarmelade.

 

Was die Besitzer betrifft, so war es ihre Suche nach Schönheit und Harmonie, die sie Villa Belfiore entstehen ließ. Stück für Stück setzten sie ihre Liebe zu dem Ort in Arbeit um, einem Ort, wo Gastlichkeit und Aufnahme ungekünstelt sind.

 

Bei einem Aufenthalt im Hotel mit Charme Villa Belfiore besteht die Möglichkeit, das schöne Ferrara, den Comacchiopark mit seinen Bootsfahrten und die aus dem 9. Jh. stammende Pomposa-Abtei in Codigoro zu besuchen.

 

 

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Insel Ischia in Italien: Wandern für Warmduscher

Der Ischia-Urlaub beginnt schon auf dem Sonnendeck der Fähre: Die Silhouette von Neapel, geprägt von Castel Nuovo und Castel dell’Ovo, verschwindet langsam am Horizont, der Vesuv zeigt sich mit seinem charakteristischen Doppelgipfel. Später tauchen die Landspitze von Capo Miseno und Procida – Ischias kleiner Schwesterinsel – auf. Nach nur 45 Minuten steuert der Kapitän sein Schiff zielsicher ins kreisrunde Hafenbecken von Ischia Porto.

Zahlreiche Taxifahrer umwerben die ankommenden Passagiere. Mit dreirädrigen Gefährten, perfekt für die Fahrten auf den schmalen Straßen der Insel geeignet, befördern sie die Gäste zu ihren Quartieren.

„Das war auch schon Ende der Fünfzigerjahre so“, sagt Antonio di Meglio. Damals steckte der Tourismus noch in den Kinderschuhen, erzählt der heute 80-Jährige. „Ich habe schnell gelernt, dass man mit Touristen mehr Geld verdienen kann als mit den Weinbergen, die meine Eltern bewirtschafteten“, erklärt er.

Zunächst sei er nur mit dem Taxi unterwegs gewesen, am Anfang sogar ohne Lizenz. Später habe er Gäste, die eine Unterkunft suchten, im Wohnhaus der Eltern einquartiert. „Viele Besucher wollten die Insel kennenlernen – also habe ich auch noch Inselrundfahrten für sie gemacht und ihnen die schönsten Ecken gezeigt“, sagt di Meglio.

Heiße Quellen erhitzen das Meer

Di Meglio baute ein eigenes kleines Gästehaus, schon bald aber wuchs ihm die Arbeit über den Kopf. Eine Frau aus Deutschland wäre perfekt fürs Geschäft, dachte er. Und dann stand eines Tages Brunhilde aus Hagen am Hafen und wartete auf ein Taxi.

„Als ich sie sah, wusste ich sofort, das ist genau die Frau, die ich suche. Natürlich war auch Liebe im Spiel“, sagt er und lacht. Heute führen die beiden Kinder Andrea und Giovangiuseppe die zum Mittelklassehotel gewachsene Herberge weiter.

„Die meisten Gäste kommen immer noch zum Badeurlaub“, sagt Tochter Andrea. Schließlich böten die zahllosen heißen Thermalquellen fast das ganze Jahr über die Möglichkeit, in natürlich warmem Wasser zu baden.

In der Bucht von Sorgeto zum Beispiel ist das Meer durch die heißen Fumarolen, kleine Öffnungen im Vulkangestein, so warm, dass man selbst im Winter in warmes Wasser eintauchen kann. Am Strand von Carta Romana schwimmt man mit Blick auf das Castello Aragonese, und auch dort sorgen heiße Quellen für traumhafte Badetemperaturen.

Doch gerade Besucher aus Deutschland haben Ischia auch als Wanderziel entdeckt. „Ischia ist eine grüne, durch vulkanische Aktivitäten geprägte Insel“, sagt Andrea di Meglio. Sie bietet wöchentlich mehrere Wandertouren für Gäste an, die durch Weinberge und schattige Wälder führen und immer wieder großartige Ausblicke auf das im Sonnenlicht blau glänzende Mittelmeer bieten.

Der Wanderklassiker: der Gipfel des Epomeo

Eine der schönsten Touren beginnt in Ischia Ponte. Zwar hat sich auch das einstige Fischerdorf auf den Tourismus eingestellt, aber die engen Gassen mit alten Häusern und verwitterten Fassaden haben bis heute viel Charme.

Überragt wird der kleine Ort vom mächtigen Kastell der Aragoneser. Der Burgkomplex thront auf einer vorgelagerten Felsinsel und ist stolzes Symbol der wechselhaften Inselgeschichte. Das etwas höher gelegene Dörfchen Campagnano bietet nach rund 20 Minuten Wanderung den wohl schönsten Blick auf das Kastell.

Nach einer weiteren halben Stunde taucht Torri di Campagnano auf. Nur noch wenige alte Bauernhäuser sind im winzigen Dorf bewohnt. Das Panorama ist postkartentauglich – und der Blick reicht bis hinüber zum benachbarten Capri.

Unterwegs erzählt Andrea die Meglio viel über die Flora der Insel. Sie ist froh, dass die Bauern wieder die lange vernachlässigten Weinberge kultivieren: „Die Arbeit in den steilen Hanglagen ist beschwerlich, aber es lohnt sich. Immer mehr Gäste möchten regionale Produkte probieren, da darf Wein nicht fehlen.“

Ein Klassiker bei den Wanderungen ist der Aufstieg zum Gipfel des Epomeo. Mit 789 Metern ist der Vulkankegel Ischias höchster Berg. Gestartet wird in Forio Monterone. Der Weg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft hinauf bis zur Einsiedelei Santa Maria del Monte. Danach passieren die Wanderer einen Akazienhain, um dann den letzten steilen Streckenabschnitt in Angriff zu nehmen.

Die Mühen des Aufstiegs werden mit einem fantastischen Rundumblick belohnt. Wer mag, stärkt sich im Bergrestaurant für den Abstieg. „Frühaufsteher können hier oben auf dem Gipfel ein besonders stimmungsvolles Schauspiel erleben“, erzählt Andrea di Meglio: „Dann taucht die aufgehende Sonne unsere Insel in ein unvergleichlich schönes Licht.“

Zuerst veröffentlicht auf:

www.spiegel.de/reise

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November-Blues? Schnell nach Italien – in Triest scheint die Sonne!

Okay, jetzt beginnt die dunkle Jahreszeit. Nichts für zarte Seelen. Was hilft? Licht und Weite. Am liebsten erst gar keine trübe Stimmung aufkommen lassen und sich von der norditalienischen Hafenstadt Triest inspirieren lassen. Wer sich in die Mitte der riesigen „Piazza dell’Unità d’Italia“ stellt, braucht dem Gefühl, das Leben sei im Prinzip voller Möglichkeiten, nur Raum zu geben.

Von der Größe des Platzes her können nur St. Petersburg (mit dem grandiosen Schlossplatz) und Lissabon mithalten. Ähnlich wie die „Praça do Comercio“ in Lissabon öffnet sich auch die Piazza vor dem Rathaus Triests zum Wasser hin. Triestiner treffen sich gern am „Brunnen der vier Kontinente“ von 1750 (der fünfte war damals noch nicht entdeckt). Nach einem Aperitiv im traditionsreichen „Caffè Specchi“ spaziert man auf der Mole Richtung Meer. Sollte jemand im Sonnenuntergang trotz gegenteiliger Bemühungen von einer gepflegten Melancholie empfangen werden, dann war das so nicht geplant – und geht hoffentlich auch wieder weg.

Ein paar Schritte entfernt liegt der nur am späten Nachmittag geöffnete Laden „Blu di Prussia“ der Restauratorin Susanna Coronica. Man schiebt ein schweres, altes Segel beiseite und steht zwischen Bildern, wunderschönen Kommoden, Schiffsplanken, Kerzen, Weihnachtsschmuck und gestrickten Hasen. Ein Märchen aus tausendundeinem Holz (Via Cadorna 10).

Entspannt einschlafen? Am liebsten im „Tra i tetti“ von Elisa Iust, die sich aus der Immobilienbranche verabschiedet hat, um dieses winzige B&B mit nur zwei Zimmern zu eröffnen. Blick über die Dächer genießen, zu Fuß zur Markthalle bummeln und die sympathische Gastgeberin nach weiteren schönen Adressen in der Umgebung fragen. Tipp: Das Zimmer „San Giusto“ geht nach hinten raus. DZ/F ab 45 Euro (Via Matteo Renato Imbriani 10, Tel. 0039/040/260 46 56, www.bbtraitetti.com ). Alternativ bei Aldo Stock einchecken, der seit zwölf Jahren das Hotel „L’Albero Nascosto“ betreibt. Grandioser Salon, leckeres Frühstück, Kunst. Am schönsten (und ruhigsten) ist Zimmer 10 unter dem Dach. DZ/F ab 115 Euro (Via Felice Venezian 18, Tel. 00 39/040/30 01 88, www.alberonascosto.it ).

 

Übernommen aus:

www.brigitte.de/reise/reiseberichte-und-infos/triest-italien-1220105

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Gardasee: Die Unterschiede zwischen dem westlichen und dem östlichen Ufer

So, wie sich der südliche und der nördliche Teil des Gardasees deutlich voneinander unterscheiden, so unterschiedlich sind auch die Küstenabschnitte an den beiden Längsseiten des Gewässers. Während das Westufer in Sachen Tourismus und Stranderholung schon früh ein Besuchermagnet war, schwingen sich im Osten die Flanken des Monte Baldo bis auf eine Höhe von mehr als 2.200 Metern hinauf – und locken so Wanderer und Mountainbiker, die auf eher ambitionierte Touren stehen, ebenso an wie Kletterer, die man im Sommer täglich in den steinernen Wänden des riesigen Bergmassivs emporkraxeln sieht. Der „Garten Europas“ nennt man den Monte Baldo auch, aus dem einfachen Grund, da hier viele einzigartige Pflanzengattungen und Tierarten eine Nische gefunden haben. Tiefe Schluchten durchziehen die Region wechseln sich mit sanften Matten, senkrechten Felstürmen und bewaldeten Höhenzügen ab. Die Landschaft geizt also nicht mit ihren Reizen. Wer nur die Aussicht genießen will, die den gesamten Gardasee umfasst und bis hinüber zur Monte Rosa reicht, nimmt in Malcesine die Seilbahn.

Weiter unten, in der Nähe des Ufers, ist es zwar hügeliger als am Westufer, doch schon so lieblich, dass hier mediterrane Nutzpflanzen wie etwa Oliven gedeihen. Die berühmtesten Pflanzen der Region sind jedoch die von der Sonne verwöhnten Trauben in der Ecke von Bardolino, jenem Dorf, das dem bekannten Rotwein seinen Namen gegeben hat. Seit einigen Jahren verstehen sich die Winzer hier auch auf die Herstellung von einem fruchtigen Roséwein, dem so genannten Chiaretto. (mehr …)

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Wussten Sie, dass…: Wandern durch die Geschichte des italienischen Papiers

Seit dem Mittelalter wird am Gardasee Papier produziert, auch für den türkischen Sultan. Heute führt ein Wanderweg durchs Tal, vorbei an neuen Fabriken und alten Ruinen.

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